Dekubitus u. Wundheilungsstörungen
Synonym oder ebenfalls zugeordneter Begriff:
Wundheilungsstörungen
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Wundheilungsstörungen
Unter Dekubitus versteht man Druckgeschwüre, die besonders nach langer Bettlägerigkeit an Körperstellen entstehen, an denen die Haut dem Knochen unmittelbar anliegt. Auch unter schlecht sitzenden Prothesen und zu engen Gipsverbänden können sich Geschwüre bilden. Es kommt zu einem Absterben des Unterhautgewebes und der Muskulatur.
Ernährungstherapie
Die Ernährung muss der Situation der Dekubituspatienten angepasst werden. Allgemeine Maßnahmen im Ernährungsbereich sowohl zur Dekubitusprophylaxe als auch als Bestandteil der Behandlung sind:
- Kalorienreiche Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Bei Dekubituspatienten liegt häufig ein Albuminmangel vor, sodass eine gezielte Eiweißzufuhr besonders wichtig ist.
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur Verhinderung von Exsikkose und Dehydratation.
- Behandlung von Hypertonie und Anämie.
- Optimales Einstellen bei Diabetes mellitus.
- Substitutionstherapie bei nachgewiesenem Zinkmangel, da Zink an der Wundheilung beteiligt ist. Gerade bei älteren Personen liegt oftmals ein latenter Zinkmangel vor.
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