Indikationslexikon
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Sepsis

Bei der Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, kommt es zu einer Einschwemmung von Krankheitserregern (meist Bakterien, seltener Pilze, Viren oder Parasiten) von einem Herd aus in die Blutbahn. Eine winzige Wunde, z. B. eine eitrige Hautschrunde,  kann eine Blutvergiftung nach sich ziehen. Es kommt zu einer Funktionsstörung von Organen und Regulationsvorgängen, sodass sich im weiteren Verlauf der Erkrankung Milz- und Lebervergrößerung sowie infektiös-toxische Schädigungen an inneren Organen, Meningitis, Hirnabzess, Lungenabzess, Arthritis, Osteomyelitis und Kreislaufschock einstellen können.

Hinsichtlich der Diagnostik müssen vier der folgenden Punkte erfüllt sein:

Die Therapie ist eine Intensivtherapie mit antimikrobieller Behandlung.

Ernährungstherapie

Eine frühe enterale Ernährung postoperativer Patienten verringert die Sepsisinzidenz. Es ist daher anzunehmen, dass die enterale Ernährung den Immunstatus entweder direkt oder indirekt über eine Verringerung der Translokation, d.h. des Übertritts von Darmbakterien in andere Organe, verbessert.

Es zeigte sich, dass verschiedene Nahrungskomponenten eine positive immunmodulierenden Effekt aufweisen. Dazu zählen:

Eine frühe enterale Ernährung mit diesen Komponenten führt zu einer Verbesserung immunologischer und klinischer Parameter.

Folgene Produkte kommen bei dieser Indikation in Frage:

Intestamin
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