Indikationslexikon
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Eiweißmangel

Das Fehlen von Eiweiß in der unter Umständen kalorisch ausreichenden Ernährung führt insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen zur Eiweißmangeldystrophie. Durch den Mangel an essentiellen Aminosäuren kommt es zu Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Apathie, Hypoproteinämie, Fettleber, pellagraähnlichen Hautveränderung und zur Anämie.

Ernährungstherapie

Nach Elektrolyt- und Flüssigkeitssubstitution erfolgt der gezielte Nährstoffeinsatz mit langsamer Steigerung der Energie- und Proteinzufuhr (auf 2-3 g/kg KG/Tag) möglichst auf oralem oder enteralem Wege. Als Kost dient eine fettarme, eiweißreiche nährstoffkomplette Flüssigkost, die - bei gleichzeitig bestehender kalorischer Unterernährung - in eine kalorisch reichlich bemessene ausgewogene Ernährung übergehen kann. Das zugeführte Eiweiß sollte eine ausreichende biologische Wertigkeit haben. Zusätzlich muss auf sekundäre Störungen der Enzymaktivität Rücksicht genommen werden. Eine Vitamin- und Mineralstoffsubstitution sollte frühzeitig erfolgen. Aufgrund bestehender Oedeme sollte Natrium restriktiv eingesetzt werden. Eine Fettleber bildet sich ohne bleibende Schädigung zurück.

Folgene Produkte kommen bei dieser Indikation in Frage:

Alpro soya Drink Natural
Alpro soya Drink Natural fresh (gekühlt)
Fortimel Extra
Fresubin 2 kcal DRINK
Fresubin 2 kcal fibre DRINK
Fresubin Crème
Fresubin Protein Powder
Fresubin YOcrème
Nutricomp® Drink Plus
Nutricomp® Hepa
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