Indikationslexikon
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Dystrophie

Es handelt sich um eine leichte Verlaufsform chronischer Ernährungsstörungen der Säuglinge mit fließendem Übergang zur Atrophie. Die Säuglingsdystrophie findet sich in erster Linie bei Vorliegen von Nahrungsverwertungsstörungen wie zystischer Fibrose, Kohlenhydratmalabsorption, Fructoseintoleranz und Zöliakie. Auch eine chronisch rezidivierende Dyspepsie kann in eine Dystrophie übergehen. Unterernährung und fehlerhafte Ernährung sowohl bei Erwachsenen als auch bei Säuglingen und Kindern führen ebenfalls zur Dystrophie (Hungerdystrophie).

Ernährungstherapie

Bei der Säuglingsdystrophie wird durch eine entsprechend angepasste altersgerechte Kost die Protein-kalorische Unterernährung beseitigt. Bei schweren Formen erfolgt nach Elektrolyt- und Flüssigkeitsausgleich der Kostaufbau per Sondennahrung oder oral mit nährstoffdefinierter Heilnahrung oder bei bestehenden Allergien bzw. Intoleranzen mit semi-elementarer Proteinhydrolysatnahrung, bis ein Übergang zur altersgerechten Säuglingsnahrung unter Berücksichtigung eventueller Allergien und Intoleranzen erfolgen kann. Auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoff-, Energie- und Nährstoffversorgung ist zu achten. Eine entsprechende Supplementierung sollte vorgenommen werden.

Folgene Produkte kommen bei dieser Indikation in Frage:

Frebini energy
Frebini energy fibre
Frebini original
Optinuvit BASIC Aufbaunahrung
Osmeral BS
Osmeral DS
Osmeral HC Coffee Cream
Osmeral HN neutral
Osmeral SN neutral/Himbeer/ Banane
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