Indikationslexikon
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Hyperhomocysteinämie

Die schwefelhaltige Aminosäure Homocystein ist normalerweise weder im Plasma noch im Harn, sondern nur intrazellulär nachweisbar. Eine erhöhte Homocysteinkonzentration im Plasma geht mit einem vermehrten Arterioskleroserisiko einher. Die Hyperhomocysteinämie ist damit ein unabhängiger Risikofaktor für den Herzinfarkt. Ein exakter Schwellen- oder Richtwert ist bislang noch nicht eindeutig festgelegt worden. In Diskussion sind Werte zwischen 10 bis 16 µmol/l.

Die Homocysteinkonzentration verhält sich umgekehrt proportional zur Konzentration an Folsäure im Blut. Folsäure ist der Methylgruppendonator, um Homoystein in Methionin umzuwandeln.

Ernährungstherapie

Eine ausreichende Folsäureversorgung kann eine Hyperhomocysteinämie verhindern. Bei einer regelmäßigen Aufnahme von ca. 400 µg Folat-Äquivalenten pro Tag mit der Nahrung wird eine maximale Senkung des Homocysteinspiegels erreicht.

Folgene Produkte kommen bei dieser Indikation in Frage:

Vitaquell Vitazell Diät-Pflanzen-Margarine
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