Bei der Refluxösophagitis kommt es zu einem Rückfluss von Mageninhalt in den Ösophagus. Krankheitsbeschwerden sind Sodbrennen, Dysphagie und Oberbauchschmerzen. Endoskopisch erkennt man entsprechende Läsionen. Histologisch lassen sich entzündliche Schleimhautinfiltrate im Ösophagus nachweisen.
Ernährungstherapie
Da eine fetthaltige Kost den Tonus im unteren Ösophagusbereich
senkt, eiweißreiche Nahrung dagegen erhöht, ist eine fettreduzierte
(< 25 % der Energiezufuhr) und eiweißreiche (1,0-1,2 g/kgKG/Tag)
Kost angezeigt. Alkohol-, koffein- und kakaohaltige Getränke sollten
möglichst gemieden werden, ebenso der Verzehr von süßen,
scharf gewürzten und sauren Speisen. Sehr kalte und heiße Speisen
können ebenfalls einen negativen Einfluss auf den Druck im unteren
Ösophagus haben.
Der Abbau von Übergewicht
kann alleine schon zu Beschwerdefreiheit führen!
Mehrere kleinere über den Tag verteilte Mahlzeiten
bei knapper Abendmahlzeit maximal zwei Stunden vor dem Schlafengehen mindern
die Beschwerden.
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