Fructoseintoleranz (heriditär)

Bei der Fructoseintoleranz (Häufigkeit 1:20000 bis 1:50000) kann Fructose, ein Bestandteil des Kochzuckers und vieler Früchte, in der Leber nicht abgebaut werden. Es kommt zum Anstau von Fructose-1-Phosphat. Zufuhr von gezuckerten Milch-, Breinahrungen oder Fruchtsäften kann akut zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, bei denen ein Abfall des Blutzuckerspiegels und eine schwere Leberstörung die wichtigste Rolle spielen. Chronisch können Gedeihstörungen und Leberschäden die Folge sein.


Ernährungstherapie

Angezeigt ist ein lebenslanger Ausschluss von Saccharose, Invertzucker, Fructose und Sorbit aus der Ernährung.